Aktuell

[2018/10/18]

Filmvermittler verlangen gesellschaftliche Anerkennung

Positionspapier der AG Filmbildung im Kinematheksverbund

18. Oktober 2018. – Die Arbeitsgruppe „Filmbildung“ innerhalb des Kinematheksverbunds hebt in einem am 16. Oktober veröffentlichten Positionspapier die Bedeutung von Filmbildung und -vermittlung hervor. Durch diese Arbeitsgruppe werde der Kinematheksverbunds im Bildungsbereich auch „bundesweit handlungsfähig“. Nun könne er „gemeinsame Anliegen in der Film- und Medienbildung vorantreiben, Projekte systematisch und nachhaltig konzeptionell entwickeln sowie umsetzen und dadurch Standards in der Filmbildung definieren.“

Die Arbeitsgruppe fordert eine gleichberechtigte Verankerung und Präsentation der Filmvermittlung im Profil der Einrichtungen des Kinematheksverbunds. „Pädagogisch gerahmte Besuche von Kinos und Filmmuseen, Ausflüge in die Filmgeschichte und in die Kinematographien der Welt“ sollten „gesellschaftlich wie auch politisch als selbstverständlicher Teil von kultureller Bildung anerkannt werden.“

Der „Stellenwert von Filmbildung innerhalb der universitären Filmwissenschaft, an Hochschulen und in der Ausbildung von Pädagog*innen“ solle deutlich gestärkt werden. Dies gehe nicht ohne die Erfahrung und Expertise des Kinematheksverbunds. Hierzu würden „umfangreiche Ressourcen“ sowie eine „deutlich bessere personelle und räumliche Infrastruktur in den Institutionen“ benötigt. Erforderlich sei auch eine Qualifizierung der Filmvermittler und -vermittlerinnen, „idealerweise in einem eigenen Studiengang“.

Kontakt zur Arbeitsgruppe


Zum Positionspapier der AG Filmvermittlung


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