Stand der Digitalisierung

[2015/03/29]

Staatliche Gesamtaufgabe für Bund und Länder

Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei des Landes Berlin: Auch die Fernsehsender sollten einen Beitrag leisten

In seinem Vortrag „Wandel als Chance: Für eine filmische Industriepolitik“ anlässlich des Deutschen Produzententags 2015 am 5. Februar 2015 im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften erklärte Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei des Landes Berlin, u.a. zum Thema Filmerbe, die Sicherung und Zugänglichmachung des Filmerbes sei eine „staatliche Gesamtaufgabe für Bund und Länder“, bei der alle Länder mitziehen sollten. Aber auch die Fernsehsender, so Böhning weiter, sollten hierzu einen Beitrag leisten.

Es gelte, die geförderten Filme „auch langfristig zu archivieren und insbesondere dem digitalen Nutzer zugänglich zu machen.“

Im Rahmen des Filmförderungsgesetzes (FFG) könne hierzu „ein größerer Beitrag als bisher geleistet werden. Es muss aufhören, dass Bund und Länder beim Thema Filmerbe immer mit dem Finger auf den jeweils andren zeigen.“

http://www.bjoern-boehning.de

Permalink: filmerbe.org/ref/?142

frühere/spätere Versionen

  • Erneut nur geringe Fortschritte bei der Digitalisierung – Keine Verbesserung beim Online-Zugang  (Dezember 2020)
  • Leichte Fortschritte bei der Digitalisierung – Keine Verbesserung beim Online-Zugang  (Oktober 2019)
  • Schleppende Digitalisierung – Kaum Fortschritte beim Online-Zugang  (Oktober 2018)
  • Erst ganz am Anfang – Digitalisierung des deutschen Filmerbes  (Januar 2018)

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