Stand der Digitalisierung

[2015/09/09]

Das BKM drückt sich um Antworten

10. 9. 2015: Tabea Rößner, Sprecherin für Medienpolitik der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, zum Haushaltsentwurf 2016 der Bundesregierung, Bereich Filmerbe

„Für das Filmerbe hat im Sommer sogar Grütters‘ Vorgänger und Parteikollege Bernd Neumann – Staatsminister a.D. und Präsident der Filmförderungsanstalt – größeres Engagement angemahnt. Dabei blieben seine Forderungen ohnehin bescheiden, denn eine Sicherung der Filmgeschichte in ihrer ganzen Vielfalt schloss er angesichts der Unterfinanzierung bereits aus. Auf unsere Schriftliche Frage, welche Summe die Bundesregierung als Beitrag des Bundes für die Digitalisierung der Filmgeschichte für angemessen hält, drückt sich die BKM um eine Antwort und vertröstet auf eine noch ausstehende gemeinsame Strategie mit Ländern und Filmbranche. Die ist aber überfällig. Denn seit Jahren sind die Mittel (jährlich eine Million Euro) viel zu gering.

Umso merkwürdiger ist es, dass im Haushaltsentwurf für das Filmerbe nun noch weniger, nämlich null Euro, eingestellt ist. Auch wenn die Bundesregierung noch nachjustiert: Es zeigt, wie wenig sich Grütters in diesem Bereich festlegen will. Ihrer Rolle als Kulturstaatsministerin wird sie so nicht gerecht.“

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Permalink: filmerbe.org/ref/?181

frühere/spätere Versionen

  • Erneut nur geringe Fortschritte bei der Digitalisierung – Keine Verbesserung beim Online-Zugang  (Dezember 2020)
  • Leichte Fortschritte bei der Digitalisierung – Keine Verbesserung beim Online-Zugang  (Oktober 2019)
  • Schleppende Digitalisierung – Kaum Fortschritte beim Online-Zugang  (Oktober 2018)
  • Erst ganz am Anfang – Digitalisierung des deutschen Filmerbes  (Januar 2018)

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