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[2019/04/29]

Förderprogramm Filmerbe: Erste Entscheidungen für 2019

1,7 Mio. Euro für die Digitalisierung von 50 Filmtiteln

29. April 2019. – Zum Jahresbeginn startete das neue Förderprogramm Filmerbe, das jährlich bis zu zehn Millionen Euro für die Digitalisierung von deutschen Kinofilmen bereitstellt. Im April trafen sich auch erstmalig die beiden Gremien, die über Anträge zur Digitalisierung aus kuratorischem Interesse oder aus konservatorischer Notwendigkeit entscheiden. Das Gremium „kuratorisches Interesse“ umfasst sechs, das Gremium „konservatorisches Interesse“ drei Mitglieder. Die Liste der Mitglieder und ihrer Stellvertreter ist auf der Seite der Filmförderungsanstalt einsehbar.

19 Filme werden aus filmhistorischem Interesse, 16 nach Auswertungsinteresse und 15 zwecks Materialsicherung gefördert. Insgesamt wurden 1.715.332,72 Euro für die Digitalisierung von 50 Filmtiteln vergeben.

Die DEFA-Stiftung, das Deutsche Filminstitut und die Stiftung Deutsche Kinemathek erhalten Gelder für ihre Anträge nach dem kuratorischen Interesse, die Deutsche Filminstitut und die Stiftung Deutsche Kinemathek für konservatorische Digitalisierungen.

Am teuersten ist die Sicherung von DAS GROßE LICHT (1920) von Hanna Henning mit Emil Jannings (knapp 70.000 Euro) und DIE SPUR FÜHRT NACH BERLIN (1952) von František Čáp (rund 61.000 Euro), der bereits auf DVD vorliegt.

Bei der Digitalisierungsförderung nach kuratorischem Interesse schlagen DIE VERTREIBUNG AUS DEM PARADIES (1976) von Nikolaus Schilling (bereits auf DVD/Blu-ray erhältlich) und GORLEBEN: DER TRAUM VON EINER SACHE (1981/82, R: Niels Bolbrinker u.a.) mit jeweils rund 61.000 Euro zu Buche.

Liste der ersten für 2019 geförderten Titel


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