Commented Links

There is no translation of this page available.


Archives

Bundesarchiv-Filmarchiv[2016-04-02] 

Selbstdarstellung [Artikeldatum: 15.6.2013]

Die Bundesrepublik Deutschland nimmt die Aufgabe, "das bewegte Bild des Films, das seit dem Ende der zwanziger Jahre mit Ton unterlegt ist, zu erhalten, zu pflegen, der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und beständig zu ergänzen" vor allem durch das Bundesarchiv-Filmarchiv wahr.

"Filme, die von der Bundesverwaltung und ihren Funktionsvorgängern hergestellt werden, erhält das Bundesarchiv auf der Grundlage des Bundesarchivgesetzes. Filmförderungsgesetz und -richtlinien der Bundesrepublik sehen für das Bundesarchiv die Abgaben einer Kopie von Filmen vor, die den Deutschen Filmpreis, den Kurzfilmpreis, die Produktionsförderung für abendfüllende Filme und Kurzfilme oder aber eine Kopien, bzw. verleihförderung erhalten. Dies gilt auch für Filme, die die Filmförderungsanstalt unterstützt hat. [...] Auch das Kuratorium Junger Deutscher Film, die einzige gemeinschaftlich von den Länderen getragene Förderinstitution nutzt das Bundesarchiv, um Kinderfilme und Filme des künstlerischen Nachwuchses als Kulturgut zu erhalten. Im Rahmen einer Selbstverpflichtungserklärung der Filmfördereinrichtungen der Länder ist das Bundesarchiv als Archivierungsstelle benannt worden.

Bei allen anderen Produktionen wirbt das Filmarchiv um eine Hinterlegung auf freiwilliger Basis. Daneben sammelt das Filmarchiv weitere Dokumente zur Filmgeschichte, die insbesondere die künstlerische und technische Entwicklung des Mediums Film dokumentieren.

Die alten Filme und deren Begleitmaterialien sind vom Verfall bedroht. Die wertvollen Bestände zu erhalten, konservatorisch zu sichern, d.h. auf neue, beständige Materialien umzukopieren und sie zu erschließen, ist die Hauptaufgabe des Filmarchivs.

Das Filmarchiv verfügt über eigene, hochspezialisierte filmtechnische Werkstätten und Lager, in denen das deutsche Filmerbe konserviert, restauriert und für die Nachwelt erhalten wird. 2005 bezog die Abteilung Filmarchiv einen neuerrichteten Zweckbau in Hoppegarten. Hier werden in modernsten Spezialmagazinen rd. 70.000 Filmrollen Cellulosenitratfilme verwahrt. Der Neubau bietet zudem moderne Werkstätten für die Restaurierung und Umkopierung von allen filmischen Materialien des Filmarchivs."

Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen[2016-04-01] 

Satzungsgemäße Aufgaben

Die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts. Das Stiftungsvermögen besteht aus Filmnachlässen. Der laufende Betrieb der Stiftung wird durch Zuwendungen des Bundes finanziert. Ihre Aufgaben sind in § 2 der Satzung festgeschrieben:

  • "die Entwicklung des deutschen und des ausländischen Films und Fernsehens zu dokumentieren und die dazu dienenden Materialien wie insbesondere Filme, Publikationen aller Art, Plakate, Fotografien, Zensur- und Bewertungsunterlagen, Produktionsunterlagen und technische Geräte zu sammeln, zu pflegen und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen,
  • durch Publikationen, Ausstellungen und Veranstaltungen Interesse und Verständnis für die Medien Film und Fernsehen zu verbreiten und zu vertiefen und insbesondere die wissenschaftliche und die pädagogische Auseinandersetzung mit Film und Fernsehen sowie ihre Wirkung auf die Gesellschaft zu fördern,
  • die Präsentation und Pflege des deutschen Films im In- und Ausland, insbesondere auch die Verbreitung und Darstellung des Filmschaffens aus Deutschland im Ausland, zu unterstützen."
  • Deutsches Filminstitut – DIF e.V.[2016-03-30] 

    Selbstdarstellung

    "Das Deutsche Filminstitut DIF e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Land Hessen, den Städten Frankfurt am Main und Wiesbaden, von der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO), von den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten sowie der KINEOS GmbH institutionell gefördert wird."

    Zweck des Vereins (laut Satzung):

  • "kulturell bedeutsame Filme, filmbezogene Materialien, Filmliteratur und Informationen zu allen Aspekten des Themas Film im ln-und Ausland zu sammeln, auszuwerten und der Öffentlichkeit, der Wissenschaft, der Filmwirtschaft sowie Personen und Institutionen des öffentlichen und kulturellen Lebens zur Verfügung zu stellen,
  • eigene medienwissenschaftliche Vorhaben zu entwickeln, umzusetzen und deren Ergebnisse zu veröffentlichen sowie wissenschaftliche Vorhaben Dritter zu unterstützen,
  • statistisches Material für filmwirtschaftliche Fragestellungen aufzuarbeiten und zugänglich zu machen,
  • eigene Filmvorführungen zu organisieren, Seminare und Ausstellungen zu veranstalten sowie alle Aktivitäten zu unterstützen, die der Förderung und Verbreitung insbesondere des deutschen Films dienen,
  • durch den nicht gewerbiichen Verleih von Filmen für wissenschaftliche, pädagogische, kulturelle und künstlerische Veranstaltungen die Filmkultur auf nationaler wie internationaler Ebene zu stärken,
  • das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt am Main und das darin integrierte Kino zu betreiben."
  • Kinematheksverbund[2014-01-13] 

    Kinematheksverbund

    Die seit März 2016 abgeschaltete Website des Kinematheksverbunds ist seit Mitte Oktober 2016 im neuen Gewand wieder online. Sie enthält eine knappe Darstellung der Geschichte und Aufgaben des Verbunds, der sich als virtuelles nationales Filmarchiv versteht. Die Seite enthält zudem Kurzporträts der drei Mitglieder (Bundesarchiv, Deutsche Kinemathek und Deutsches Filminstitut), der sechs kooptierten Partner (CineGraph Hamburg, die Filmmuseen Düsseldorf, München und Potsdam, das Goethe-Institut und das Haus des Dokumentarfilms) sowie der DEFA-Stiftung und der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung als Gäste. Auch die sechs Arbeitsgruppen zu den Themen „Ausstellungen“, „DVD-Editionen“, „Filmbildung und Vermittlung“, „Restaurierung“, „Filmbezogene Sammlungen“ und „Verleih“ stellen sich kurz vor. An eigenen Positionen wird die bereits im Dezember 2015 veröffentlichte Stellungnahme des Kinematheksverbunds zur Digitalisierung des Filmerbes in einer aktualisierten Fassung angeführt.

    Infos und Links zum Kinematheksverbund[2014-01-13] 

    http://www.bundesarchiv.de/fachinformationen/01071/index.html.de

    Diese Seite des Bundesarchivs enthält detailliertere Informationen zum 1978 gegründeten Kinematheksverbund; sie dokumentiert neben der Kooperationsvereinbarung im Wortlaut auch eine ältere „Studie zu Stand und Aufgaben der Filmarchivierung und zur Verbreitung des nationalen Filmerbes in Deutschland“ (2005).

    Wie wichtig ist die Digitalisierung von Filmmaterial für die Erhaltung des Filmerbes?[2014-01-13] 

    www.defa.de/cms/digitalisierung

    Informative Seite der DEFA-Stiftung mit einer Liste der bereits digitalisierten DEFA-Filme und Informationen zu den verschiedenen Schritten der Digitalisierung. Diese Angaben kann man sich auch in Form einer pdf-Datei mit Abbildungen mit Stand von Januar 2013 herunterladen.

    Filmarchiv Austria[2014-01-13] 

    http://filmarchiv.at/sammlungen/filmrestaurierung/

    Das Projekt Digitale Filmrestaurierung wurde auf Initiative des Filmarchiv Austria von der Österreichischen Filmgalerie 2004 gestartet und in Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum in Krems sowie in Laxenburg eingerichtet.

    Ein Herzstück der digitalen Filmrestaurierung ist ein Film-Scanner zur Digitalisierung der Originalmaterialien in hoher Auflösung (bis zu 6 K). Mit Spezialprogrammen zur elektronischen Bildbearbeitung werden die Filme Kader für Kader restauriert. Anschließend werden die digital restaurierten Daten wieder auf Film ausbelichtet.

    Mit dieser Projektinfrastruktur werden jährlich zwischen 200 bis 250 Minuten herausragendes und auch besonders gefährdetes Archivmaterial digital restauriert und für die Öffentlichkeit erhalten.

    Freunde und Förderer des deutschen Filmerbes[2014-01-13] 

    http://www.murnau-stiftung.de/foerderverein

    Hier stellen sich die im 2012 gegründeten „Freunde und Förderer des deutschen Filmerbes e.V.“ in Wiesbaden vor. Sie unterstützen die Arbeit der Murnau-Stiftung, ausgewählte Restaurierungsprojekte, die Digitalisierung von Filmmaterial die Veröffentlichung auf DVD und Blu-ray sowie deren digitalen Abspielmöglichkeit.

    International Federation of Film Archives (FIAF)[2013-03-18] 

    http://www.fiafnet.org

    FIAF, the International Federation of Film Archives, has been dedicated to the preservation of, and access to, the world’s film heritage since 1938. It brings together the world's leading non-profit institutions in this field.

    Its affiliates are committed to the rescue, collection, preservation, screening, and promotion of films, which are valued both as works of art and culture and as historical documents. When FIAF was founded in June 1938, it had four members. Today it comprises more than 150 institutions in 74 countries – a reflection of the extent to which film heritage has become a world-wide concern. After more than 75 years of experience in this field, FIAF has grown to be the most important global network of cinematheques and film archives.

    FIAF's missions are:

  • to uphold a code of ethics for film preservation and practical standards for all areas of film archive work
  • to promote the creation of moving image archives in countries which lack them
  • to seek the improvement of the legal context within which film archives carry out their work
  • to promote film culture and facilitate historical research on both a national and international level
  • to foster training and expertise in preservation and other archive techniques
  • to ensure the permanent availability of material from the collections for study and research by the wider community
  • to encourage the collection and preservation of documents and materials relating to the cinema
  • to develop co-operation between members and to ensure the international availability of films and documents.
  • Association of European Cinémathèques (ACE)[2013-03-00] 

    http://www.ace-film.eu

    The Association of European Cinémathèques (ACE) is an affiliation of 44 national and regional preservation film archives from all over Europe. Its role is to protect the European film heritage and to assure that the audiovisual records of the past can be enjoyed and studied for generations to come. ACE's main aims are:

  • to guarantee the survival of the European film heritage
  • to ensure and enhance its continuing visibility on the cinema screen as well as through digital technologies

  • Politics

    Staatsministerin für Kultur und Medien[2014-01-13] 

    http://preview.tinyurl.com/qhvl3am

    Filme sind Teil unseres nationalen Kulturerbes. Die Bundesregierung fördert die Sicherung, Restaurierung und Digitalisierung des Filmerbes.

    Die Bundesrepublik Deutschland nimmt diese Aufgabe vor allem durch das Bundesarchiv wahr. Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, die Transit-Film GmbH München und die DEFA-Stiftung flankieren dieses Engagement.

    Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist ein zentrales Thema der gegenwärtigen Filmkultur. Der Bund fördert deshalb die Stiftung Deutsche Kinemathek in Berlin und das Deutsche Filminstitut in Frankfurt/Main, die mit anderen filmhistorischen Einrichtungen im Kinemathekverbund zusammenwirken.

    Ein recht dünne Seite zum Thema "Kulturelles Filmerbe", zuletzt am 29.7.2015 aktualisiert.

    Filmförderungsanstalt[2014-01-13] 

    www.ffa.de

    Auf Beschluss seines Präsidiums vom 31. August 2012 fördert die Filmförderungsanstalt (FFA) ab sofort auch die Digitalisierung von Filmen. Die Website erklärt die Fördervoraussetzungen und -bedingungen. Dort ist auch eine undatierte „Liste der filmhistorisch wertvollen und förderungswürdigen Filmen vom Deutschen Kinematheksverbund“ hinterlegt.
    DieFörderentscheide für 2012-2014 sind ebenfalls online.

    Deutscher Bundestag[2012-01-18] 

    http://offenesparlament.de/ablauf/17/41628#9dc9734201

    Über den (abgelehnten) Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Umfassende Initiative zur Digitalisierung des Filmerbes starten“ (Deutscher Bundestag, 17. Wahlperiode, Drucksache 17/8353 vom 18.1.2012)

    Staatsministerin für Kultur und Medien[2012-01-13] 

    »Filmerbe muss digitalisiert werden«

    Über die 2012 verteilten Fördermittel in Höhe von 430.000 Euro für Digitalisierungsprojekte im Bundesarchiv-Filmarchiv, der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und der DEFA-Stiftung


    Initiatives

    www.kinematheken.info[2016-03-09] 

    http://kinematheken.info

    Ein von Helmut Herbst und Daniel Kothenschulte seit Ende August 2015 herausgegebener Internet-Blog, der nicht nur neueste Nachrichten zu Archiven, Film und Politik bringt, sondern sich auch an der Debatte um den richtigen Weg zur Rettung unseres Filmerbes beteiligen möchte. Der Blog ergreift Partei für einen dringend gebotenen Paradigmenwechsel in der deutschen Archiv-Politik.

    filmdokumente-retten.org[2016-03-09] 

    http://filmdokumente-retten.org

    Seit Anfang 2016 fordert Dirk Alt auf seiner Website den Stopp der behördlichen Filmvernichtung in Deutschland. Durch die Kassationspraxis des Bundesarchivs sei die physische Substanz des deutschen Filmerbes seit der Wiedervereinigung um über die Hälfte geschrumpft. Dieser Praxis, die mit Brandschutzbestimmungen gerechtfertigt wird, muss schnellstmöglich ein Riegel vorgeschoben werden, bevor auch der Rest der originalen Überlieferung unwiederbringlich verloren ist. Der Autor der Website steht auf dem Standpunkt, dass, wenn der Bund die Rechte an einem Großteil der zeitgeschichtlichen Filmdokumente für sich beansprucht, es auch seine Pflicht sein muss, für deren längstmögliche Erhaltung Sorge zu tragen.


    Techniques

    Piql Germany GmbH[2015-03-13] 

    http://www.piql.com/de/

    Digitale Langzeitarchivierung auf Mikrofilm: "Wir schreiben Ihre digitalen Daten und Metadaten auf ein sicheres, migrationsfreies Langzeitarchivierungsmedium mit einer nachgewiesenen Haltbarkeit; hochauflösender mikrographischer Film. Dieser Film wird sicher verwahrt in der piqlBox. Sie können wählen zwischen der Archivierung als Computer-lesbare digitale Daten, Menschen-lesbarem Text oder als Bild."

    Polyesterfilm als archivfestes Speichermedium für große digitale Datenmengen[2014-11-30] 

    http://vimeo.com/piql/videos

    Für den Ansatz, den 35mm-Polyesterfilm (Schwarzweiß) in ein archivfestes Speichermedium für große digitale Dateien, z.B. Kinofilme, zu verwandeln, bietet seit September 2014 das norwegische Unternehmen Piql AS eine Lösung an.

    Archivsystems DOTS[2014-11-30] 

    http://group47.com

    Die amerikanische GROUP 47 verwest auf die baldige Markteinführung ihres Archivsystems DOTS, das als Träger ½" Metallstreifen aus einer speziellen Legierung benutzt, die mit einem Laser beschriftet werden.

    CinePostproduction GmbH, Grünwald[2014-05-06] 

    http://www.cinepostproduction.de/?cat=55

    Die CinePostproduction GmbH in Grünwald ist das älteste
    Postproduktionsunternehmen im Bereich Film in Deutschland; die Firma
    wurde 1911 gegründet. Schwerpunkte ihrer Aktivität sind Digitalisierung, Restaurierung und Langzeiterhaltung von Filmen. So wurden etwa Nitrofilme für das Central Archive of Audiovisual Documents at The National Archives of Georgi, das Bundesarchiv-Filmarchiv und die Friedrich Wilhelm Murnau-Stiftung digitalisiert.

    Arri, München[2014-01-13] 

    http://www.arri.com/archive_technologies/

    Ausführliche Website von Arri, München (nur Englisch und Chinesisch), des in der Filmrestaurierung führenden deutschen Unternehmens. Ein „Archive Technologies Showreel“ gibt eine guten Einführung in die digitale Restaurierungspraxis; es kann auch bei bei Youtube aufgerufen werden.

    DIASTOR[2014-01-01] 

    Bridging the Gap Between Analog Film History and Digital Technology
    Swiss research project for the digitization and restoration of archival film

    Website

    DIASTOR is a cooperation between academic research institutions and the Swiss film industry. It combines film-historical knowledge with restoration ethics, advanced research in IT and technological knowledge of the service providers and engineering companies to offer custom-tailored solutions with the aim to bridge the gap between analog film history and digital technology.

    VTFF: Vorschläge[2012-11-01] 

    Website

    Der Verband Technischer Betriebe für Film & Fernsehen (vtff) hat „Vorschläge zur Sicherung und Digitalisierung des Filmerbes“ ausgearbeitet; Stand: November 2012


    Science

    Goethe-Universität Frankfurt und Deutsches Filminstitut: Master-Studiengang „Filmkultur: Archivierung, Programmierung, Präsentation“[2015-04-26] 

    Weitere Informationen auf der Homepage des Studiengangs

    Einem Desiderat der europäischen Film- und Medienarchive entsprechend, haben die Goethe-Universität Frankfurt und das Deutsche Filminstitut zum Wintersemester 2013 den Masterstudiengang "Filmkultur: Archivierung, Programmierung, Präsentation" eingerichtet.

    Zielsetzung des Studiengangs, der vom hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit einer großzügigen Anschubfinanzierung gefördert wird, ist die Ausbildung von wissenschaftlichem Personal für Film- und Medienarchive und andere Institutionen der Filmkultur. Der Studiengang, der von der Direktorin des Deutschen Filminstituts, Claudia Dillmann, gemeinsam mit Vinzenz Hediger, Professor für Filmwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität, initiiert wurde, bietet pro Jahrgang fünfzehn Studienplätze für einschlägig qualifizierte Bachelor-Absolventen an und richtet sich auch an internationale Studierende.

    Realisiert wird der Studiengang vom Fachbereich 10 (neuere Philologien) der Goethe-Universität unter Beteiligung der Fachbereiche 1 (Rechtswissenschaft) und 2 (Wirtschaftswissenschaft) sowie in enger Kooperation mit dem Masterstudiengang "curatorial studies".

    Im Rahmen des Studiengangs absolvieren die Studierenden zunächst in zwei Semestern vier Module, in denen Grundlagenkenntnisse aller relevanten Arbeitsbereiche (Filmgeschichte und Filmästhetik, Ökonomie und Urheberrecht, Archivpraxis und Archivpolitik, Museumswesen und Institutionen der Filmkultur) vermittelt werden.

    Das Modul "Archivpraxis und Archivpolitik" wird dabei vollumfänglich vom Deutschen Filminstitut angeboten und von wissenschaftlich qualifizierten Berufsvertretern unterrichtet. Zum Modul "Museumswesen und Institutionen der Filmkultur" gehört die öffentliche Ringveranstaltung "Kontext Kino", die allen Studierenden der Universität sowie des Netzwerks der hessischen Film- und Medienakademie und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich sind.

    Zum 1. April 2015 konnte die neu eingerichtete Juniorprofessur "Filmkultur: Archivierung, Programmierung, Präsentation" am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität mit Frau Dr. Sonia Campanini (Amsterdam/Udine) besetzt werden. Frau Dr. Campanini wird in der Lehre und Forschung die Themen des Studiengangs vertreten.

    Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf: "Master-Studiengang Filmkulturerbe"[2015-04-26] 

    Weitere Informationen auf der Homepage des Studiengangs

    Der Masterstudiengang Filmkulturerbe ist ein integrativ und interdisziplinär angelegter Studiengang, der in Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Potsdam und in Kooperation mit vielen weiteren Institutionen aus dem Raum Berlin-Brandenburg durchgeführt wird. Er setzt sich mit dem internationalen audiovisuellen Erbe und hier insbesondere mit dem Film als zentralem Medium des 20. Jahrhunderts und als wichtiger Basis der heutigen digitalen Medienkultur auseinander. Die Integration des Anwendungsbezuges in das theoretische Studium wird gewährleistet durch das In-Institut Filmmuseum Potsdam, die künstlerisch-praktischen Studiengänge an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF sowie durch die einmalige Filmerbe-Infrastruktur in Berlin-Brandenburg.

    Vorbehaltlich der Genehmigung durch das Ministerium bietet die Filmuniversität den Studiengang Filmkulturerbe ab dem Wintersemester 2015/16 an.


    Diverse

    memento-movie.de[2014-01-13] 

    www.memento-movie.de

    Umfangreicher Blog (seit 12. Februar 2013) zum audiovisuellen Kulturerbe, mit zahlreichen Video-Interviews und Literaturhinweisen – konzipiert als Versuch, die zahlreichen, am Erhalt des audiovisuellen Erbes Interessierten aus den unterschiedlichsten Bereichen „zumindest virtuell – miteinander ins Gespräch zu bringen“.

    Video 1
    Video 2
    Video 3

    Dreiteiliges Gespräch von Ana Trkulja mit Martin Koerber (Deutsche Kinemathek) über Filmrestaurierung und Digitalisierung.

    Film-Rettung zum 80. Geburtstag von Peter Schamoni[2014-00-00] 

    www.schamoni.de

    Anlässlich des 80. Geburtstages von Peter Schamoni soll sein Debütfilm Schonzeit für Füchse hochauflösend digitalisiert und restauriert werden. Der Spielfilm von 1965 gehört zu den Initiationsfilmen des Jungen Deutschen Kinos und zum Filmerbe der Bundesrepublik. Schamoni verweist darauf, dass die Original-Negative seiner Filme auch bei optimaler Lagerung im Bundesarchiv einer Mindesthaltbarkeit von ca. 50 Jahren unterliegen.

    Heisenberg-Professur «Audiovisuelles Kulturerbe»[2013-12-13] 

    http://www.goethe.de/ins/br/lp/kul/dub/flm/de11785123.htm

    Andres Busche spricht (November 2013) mit Chris Wahl, der seit Juni 2013 die Heisenberg-Professur „Audiovisuelles Kulturerbe“ an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) „Konrad Wolf“ in Potsdam innehat. Chris Wahl: „Ein zentraler Aspekt der Professur ist für mich der Aufbau des Master-Studiengangs ‚Filmkulturerbe im digitalen Zeitalter’ an der HFF Potsdam.“



    © 2011-2017  filmerbe-in-gefahr.de  |  Impressum  |  top of page